Das BilRess-Projekt

Das BilRess-Projekt lief von 2012 bis Anfang 2016. Ab März 2016 ging es in das Projekt BilRess-Netzwerk über.  Das BilRess-Netzwerk baut auf den Ergebnissen des Bilress-Projekts auf.

Übergeordnetes Ziel des abgeschlossenen BilRess-Projekts war es, einen Beitrag zu den Zielen aktueller Ressourcenpolitik (u. a. ProgRess als nationales Ressourceneffizienzprogramm) durch eine Bildungsstrategie zu leisten. Das Projekt verfolgte dabei zwei prioritäre Ziele:

  1. Die Erstellung einer „Roadmap Ressourcenbildung“ in Zusammenarbeit mit den wesentlichen Bildungsakteuren für eine zukünftige Integration von Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz in allen wichtigen Bildungskontexten und
  2. die Entwicklung eines Netzwerks „Bildung für ProgRess“ mit den Aufbau einer Kommunikationsplattform sowie die Durchführung zahlreicher Veranstaltungen.

BilRess wurde unterstützt durch einen Projektbeirat mit VertreterInnen aus Politik, Wissenschaft und Intermediären unter Vorsitz des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamts: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB); Bundeszentrale für politische Bildung (bpb); Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU); GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft; Hochschule Pforz heim; IG Metall; Kultusministerkonferenz (KMK); Landesinstitut für Schule und Medien Brandenburg (LISUM); TU Berlin/ Blue Engineering; UFU - Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V.; Detsche UNESCO-Kommission; Verein Deutscher Ingenieure (VDI); Zentralstelle für Weiterbildung im Handwerk (ZWH) sowie einer teilnehmenden Begleitung durch die Bundesministerien BMBF, BMFSFJ, BMWi.

Bild des Projektablaufs von BilRess mit vier Arbeitspaketen

Das Vorgehen im Projekt orientierte sich zum einen am Prozess des Roadmapping, zum anderen erfolgten eine umfangreiche Kommunikation und eine Netzwerkbildung.

  • Für die „Roadmap Ressourcenbildung“ erfolgte eine Bestandsaufnahme und Analyse bestehender Bildungsangebote (u. a. Erfassung von Inhalten, Strukturen, Kompetenzen und Akteuren, AP1)
  • Basierend darauf wurden Handlungsbedarfe und -ansätze bestimmt, mit denen die Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz verbessert werden kann (AP2).
  • Ergebnisse wurden im engen Dialog mit den Stakeholdern zu einem Orientierungsrahmen in Form von graphischen Roadmaps zusammengeführt (AP3).
  • Begleitend zum Roadmapping-Prozess wurde ein Netzwerk „Bildung für ProgRess“ aufgebaut und eine Internet-Kommunikationsplattform entwickelt (AP4). Dies geschah in Anknüpfung an bestehende Aktivitäten z. B. aus dem Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung und des „Netzwerks Ressourceneffizienz (NeRess)“.
  • Die Kommunikationsarbeit umfasste u. a. diverse Netzwerktreffen, die Vorstellung der Ergebnisse auf der Bildungsmesse Didacta 2015 sowie die Durchführung einer hochrangig besetzten Großkonferenz.