Besser machen! Der Upcycling-Wettbewerb für Jugendliche [07.08.2017]

Immer nur wegwerfen und neu kaufen war gestern. Viel zu viel, was eigentlich noch brauchbar ist, landet auf dem Müll, was nicht nur unendlich viele Ressourchen verbraucht, sondern auch der Umwelt schadet. Dabei kann es so spannend und kreativ sein, aus Altem etwas Neues herzustellen. Deshalb rufen wir euch auf: Seid erfinderisch und schenkt ausgedienten Dingen ein zweites Leben als Upcycling-Produkt!

Ihr habt im Jugendtreff eine Sofaecke aus alten Paletten zusammengeschraubt? Auf eurem Schulhof einen ausgedienten Container zum Pausen-Café umgebaut? Ihr wollt Lampen aus rostigen Papierkörben oder alten Dachpfannen designen? Die löchrige Jeans vor der Altkleidersammlung retten und coole Umhängetaschen daraus nähen?

Ihr seht, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt - bis auf eine: aus einem alten Gebrauchsgegenstand wird ein neuer, der ebenfalls wieder nützlich ist und dabei auch noch originell und umweltfreundlich!


SO KÖNNT IHR MITMACHEN
Wer? Mitmachen können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 26 Jahren, einzeln oder als Gruppe/ Schulklasse.
Was? Wettbewerbsbeitrag ist die Dokumentation eines Upcycling-Projekts in Bildern und Text. Der Projektbeschreibung muss der Teilnahmebogen beigefügt werden (zum Download unten auf dieser Seite).
Du musst die Teilnahmebedingungen lesen und ihnen natürlich auch zustimmen. Bei Minderjährigen muss auf Nachfrage eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorgelegt werden.
Wohin? Schicke deinen Beitrag per E-Mail an redaktion@lizzynet.de oder auf CD per Post (E-Mailadresse nicht vergessen!) an

LizzyNet gGmbH
Stichwort "Besser machen"
Neusser Str. 93
50670 Köln

Füge den Teilnahmebogen (s.u.) bei! Einsendungen, die uns auf dem Postweg erreichen, werden nicht zurückgeschickt.
Wann? Einsendeschluss für den Beitrag ist der 17. Januar 2018.
Preise: Die Gewinner/innen werden im März 2018 auf www.LizzyNet.de bekannt gegeben und per E-Mail benachrichtigt.

Weitere Informationen gibt es hier.

Veranstaltungshinweis: "Wie bildet sich eine nachhaltige Wirtschaft?" in Schwerte/NRW am 28. - 29.09.17

Wie bildet sich eine nachhaltige Wirtschaft? BNE – ganzheitlich – zukunftsfähig

Die neue Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat sich der flächendeckenden Verbreitung von Wirtschaftskompetenz verschrieben. Ein hehres Ziel. Doch gibt es da ein Problem: Die heutige wirtschaftliche Bildung behandelt soziale und ökologische Nachhaltigkeit meist noch immer als „lästigen Appendix“, der nicht so recht in tradierte Denkmodelle passen will. Aber wie erreichen wir die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft, wenn die wirtschaftliche Bildung die komplexen Herausforderungen unserer Zeit nur unzureichend in den Blick nimmt oder bequem externalisiert?

Kommen Sie nach Schwerte zur Tagung im Haus Villigst und suchen Sie mit uns weitern engagierten TeilnehmerInnen nach Perspektiven und Lösungsansätzen für eine tragfähige wirtschaftsorientierte BNE in allen Bildungssektoren.

Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW und BiWiNa e.V.

Veranstaltungsort: Ev. Tagungsstätte Haus Villigst, Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte

Tagungskosten pro Person: 60,00 EUR

Das Programm finden Sie hier.

Hier können Sie sich anmelden.

Dossier erschienen "Ressourcenkonflikte im Nord-Süd-Kontext und Rohstoffreichtum in Lateinamerika" [29.06.2017]

Die Arbeitsgruppe ›Wissen um globale Verflechtungen‹ des Center for InterAmerican Studies der Universität Bielefeld ist ein interdisziplinärer Verbund von WissenschaftlerInnen und FachdidaktikerInnen, die gemeinsam Unterrichtsmaterialien entwerfen. Ziel ist es, einen Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Praxis, in diesem Fall den Schulunterricht sowie die außerschulische Bildungsarbeit, zu ermöglichen. Die Unterrichtsmaterialien nehmen mit Bezug zu den Amerikas globale Verflechtungsbeziehungen in den Blick und arbeiten diese für den Einsatz in verschiedenen Schulfächern auf. Sie orientieren sich dabei eng an den fächerspezifischen inhaltlichen Vorgaben und Kompetenzmodellen. Darüber hinaus greifen sie auf die Leitgedanken Globalen Lernens zurück, d.h. sie setzen auf partizipative Lernformen und Projektlernen, um SchülerInnen anzuregen, bestehende Stereotype, Herangehensweisen und Kategorien, wie z.B. Eine Welt vs. Dritte Welt, Entwicklungshilfe, Kolonialismus und Paternalismus oder eindimensionale Kulturverständnisse zu hinterfragen.

Neu erschienen ist nun eine Sachanalyse (Dossier) von Anne Tittor & Riccarda Flemmer
"Ressourcenkonflikte im Nord-Süd-Kontext und Rohstoffreichtum in Lateinamerika"

Download hier

Studie des Öko-Instituts erschienen: Rohstoffwende Deutschland 2049: Ziele und Maßnahmen [22.05.2017]

Den Weg in die nachhaltige Rohstoffwirtschaft von morgen heute gestalten – das Öko-Institut stellt mit diesem Anspruch am 1. Dezember sein Konzept für die Rohstoffwende in Berlin vor. Zentrale Botschaft: Die Bandbreite der Rohstoffe verlangt nach passgenauen Zielen und Maßnahmen, die konkret auf die jeweiligen Problemlagen der jeweiligen Rohstoffgruppen zugeschnitten sind. Nur so können die ökologischen und sozialen Probleme beim Abbau, der Verwendung und Entsorgung der Materialien verringert werden. Nur so können Verbraucher und Industrie von einer ethisch und ökologisch nachhaltigen Rohstoffnutzung profitieren. Wie solche qualitative und quantitative Ziele für die Rohstoffwende definiert werden können, zeigt das dritte Policy Paper des Öko-Instituts, das jetzt im Vorfeld der Jahrestagung am 1. Dezember in Berlin vorgestellt wird.

Darin haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die 75 analysierten Rohstoffe in zwei Gruppen – Massenrohstoffe mit einem jährlichen Bedarf von mehr als 100.000 Tonnen in Deutschland und Nicht-Massenrohstoffe mit einem geringeren Bedarf – sowie in jeweils sechs Cluster pro Gruppe eingeteilt. Die Cluster fassen Rohstoffe zusammen, die entweder ähnliche spezifische Merkmale haben oder gemeinsame so genannte HotSpots, also besondere Risiken, aufweisen. Abschließend hat das Forschungsteam für jedes Cluster und für jeweils einen typischen Rohstoff (den sogenannten Cluster-Repräsentanten) konkrete Ziele und Maßnahmen für eine nachhaltige Förderung, Nutzung und Entsorgung beschrieben.

Mehr Informationen hier auf der Seite des Öko-Instituts e.V.

Neues Verpackungsgesetz passiert den Bundesrat [16.05.2017]

Pressemitteilung des BMUB, vom Berlin, 12. Mai 2017

Kreislaufwirtschaft
Neues Verpackungsgesetz passiert den Bundesrat
Künftig mehr Recycling und höhere Effizienz

Das Verpackungsgesetz hat heute im Bundesrat die letzte parlamentarische
Hürde genommen. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen haben die Länder
den Kompromiss akzeptiert, den das Bundesumweltministerium erarbeitet
hatte. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßte die
Entscheidung des Bundesrats als einen Sieg der Vernunft. Mit dem neuen
Gesetz wird die bestehende Verpackungsverordnung weiterentwickelt. Ziel
ist es, das Recycling – aber auch die Vermeidung – von
Verpackungsabfällen noch stärker zu fördern.

Hendricks: „Das Verpackungsgesetz ist ein wichtiger Schritt bei der
Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft. Ich bin erleichtert, dass es
nach zähem Ringen gelungen ist, einen tragfähigen Kompromiss zu finden,
der die unterschiedlichen Interessen angemessen berücksichtigt – und
der vor allem der Umwelt nützt.“
Die von Industrie und Handel finanzierten dualen Systeme müssen zukünftig
deutlich höhere Recycling-Quoten für die bei ihnen lizenzierten und von
ihnen erfassten Verpackungen erreichen. So steigt zum Beispiel die
Recycling-Quote für Kunststoffverpackungen von bisher 36 Prozent bis zum
Jahr 2022 auf 63 Prozent. Auch bei anderen Verpackungsmaterialien werden
die Recycling-Quoten deutlich erhöht, bei Metallen, Glas und Papier auf
90 Prozent. Außerdem sind bei den Lizenzentgelten der dualen Systeme
ökologische Aspekte stärker zu berücksichtigen. Hersteller sollen somit
Anreize erhalten, bei der Gestaltung von Verpackungen das Recycling zu
berücksichtigen. Von den hohen Anforderungen werden auch spürbare
Impulse zur Abfallvermeidung aus-gehen.
Zudem werden Mehrwegverpackungen besonders gefördert. Bei
Getränkeverpackungen wird ein Mehrweganteil von 70 Prozent angestrebt.
Dazu sollen eine Hinweispflicht an den Getränkeregalen sowie die
Ausweitung der Pfandpflicht für Einweggetränkeverpackungen, zum Beispiel
auf Fruchtschorlen, beitragen.
Die Entsorgung im Wettbewerb wird auch zukünftig für Effizienz und – im
Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher – für niedrige Kosten
sorgen. Um einen fairen Wettbewerb und einen konsequenten Vollzug zu
gewährleisten, wird eine Zentrale Stelle eingerichtet, die von den
Produktverantwortlichen, das heißt von Handel und Industrie, finanziert
wird. Die Zentrale Stelle dient als Registrierungs- und
Standardisierungsstelle.
Wie die Sammlung vor Ort durchgeführt wird, bestimmen die Kommunen. Sie
entscheiden zum Beispiel darüber, ob in Tonnen gesammelt wird oder in
Säcken. Sie entscheiden auch, wann und wie oft abgeholt wird. Damit
können Restmüll- und Wertstoffsammlung optimal aufeinander abgestimmt
werden.
Die Kommunen können auch entscheiden, ob sie weitere Abfälle aus
Kunststoff und Metall gemeinsam mit den dualen Systemen in einer
Wertstofftonne sammeln wollen. Eine Verständigung auf ein
Wertstoffgesetz, das bundesweit die verpflichtende Einführung von
Wertstofftonnen vorsah, war zwar nicht möglich. Wenn die Kommunen das
wollen, können die Bürgerinnen und Bürger nun jedoch auf der Grundlage
des Verpackungsgesetzes flächendeckend Wertstofftonnen bekommen.
Das Verpackungsgesetz wird am 1. Januar 2019 in Kraft treten.

Weitere Informationen zum Verpackungsgesetz finden Sie unter:
http://www.bmub.bund.de/service/buergerforum/haeufige-fragen-faq/faq-detailansicht/?no_cache=1&tx_irfaq_pi1[cat]=44

Anmeldung zur 19. Netzwerkkonferenz Ressourceneffizienz am 12. Juni 2017 in Berlin eröffnet [16.05.2017]

Die digitale Transformation – Chancen und Herausforderungen für Ressourceneffizienz

Der Einsatz und die Kombination von Technologien der Digitalisierung in der industriellen Produktion ergeben erhebliche Potenziale für die Steigerung von Ressourceneffizienz in Unternehmen. Digitalisierungsmaßnahmen bzw. -anwendungen leisten dabei einen Beitrag zur Steigerung von Material- und Energieeffizienz - ein entscheidender Wettbewerbsvorteil mit erheblichem Einfluss auf die Reduktion des Ressourcenbedarfs in Unternehmen.

Eine Studie der Technischen Universität Darmstadt, des Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) und des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) wird im Rahmen der Konferenz erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Ermöglicht wurde diese Studie im Rahmen des Auftrags des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, kofinanziert durch Mittel des Umweltministeriums Baden-Württemberg, des Wirtschaftsministeriums Hessen sowie der Umweltministerien Bayern und Rheinland-Pfalz. Anhand konkreter Fallbeispiele aus Unternehmen verschiedener Branchen werden darin Technologien der digitalen Transformation und deren Einfluss auf die Ressourceneffizienz eingehend betrachtet und im Rahmen der Veranstaltung dem Fachpublikum präsentiert.

(...)

Mehr Informationen hier

Herzlich Willkommen - Das 300. BilRess-Netzwerkmitglied [09.05.2017]

Das BilRess-Netzwerk hat sein 300. Mitglied gewonnen!

Wir begrüßen ganz herzlich Herrn Werner Köhler von der PHÄNOMENTA Bremerhaven e.V.

Werner Köhler

Wir haben Herrn Köhler gefragt...

Was hat Sie bewogen, Mitglied im BilRess-Netzwerk zu werden?
a) Erfahrungen, die ich auf meinem bisherigen Lebensweg sammeln durfte, b) die Ansprache durch einen Ihrer Kollegen und c) die Überzeugung, dass die schulische Bildung die anstehenden Herausforderungen nicht allein wird bewältigen können.

Welche Bildungsinstitution repräsentieren Sie und was machen Sie dort?
Ich bin Mitarbeiter der Bremerhavener PHÄNOMENTA. Diese interaktive Experimentierausstellung ist seit 21 Jahren fester Bestandteil der Bildungslandschaft Bremerhavens und der Region. Beim Entdecken unserer Exponate begleite ich Kinder und Erwachsene und beobachte dabei, dass Kinder viel Wert auf „Erfahrungen“ legen, während Erwachsene auf „Erklärungen“ warten.

Was kann die außerschulische Bildung für die Gesellschaft tun?
Die außerschulische Bildung ist sehr vielfältig und in vieler Hinsicht beweglicher als die schulische Bildung. Aus dieser Vielfalt können sich Interessierte und kann sich auch ‚Schule‘ passende Partner wählen. Aus meiner Sicht ist dies vorteilhaft für die Gesellschaft.

Wie interpretieren Sie "Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz"?
Das Bewusstsein für das ökologisch-ökonomisch-soziale Netzwerk, das uns umgibt, muss entwickelt werden. Und das Gespür für die handfesten Auswirkungen, die unser tägliches Leben auf dieses Netzwerk hat, muss auf vielen Ebenen und für viele Menschen erfahrbar gemacht werden. Dabei darf es grundsätzlich keine kulturellen, politischen, religiösen oder anders gearteten Barrieren geben.

Welche Botschaft möchten/können Sie dem BilRess-Netzwerk mit auf dem Weg geben?

Lernen ist Erfahrung! Alles andere ist nur Information. (A. Einstein)

 

Fach- und Dialogtagung "Ecodesign: Nachhaltige Lebensstile und Chancen für Geschäftsmodelle“ am 11. Mai 2017 [05.05.2017]

Das Umweltbundesamt lädt Sie ein zur Fach- und Dialogtagung

WIDER DIE VERSCHWENDUNG III zum Thema
„Ecodesign: Nachhaltige Lebensstile und Chancen für Geschäftsmodelle“

am 11. Mai 2017 | 10:00 – 17:00 Uhr
im Tagungswerk (ehemals „Jerusalemkirche“), Lindenstr. 85, 10969 Berlin

Das Umweltbundesamt verfolgt mit zahlreichen Aktivitäten das Ziel, ein ökologisches Produktdesign als wesentliches Gestaltungsprinzip bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen zu befördern und zu verankern. Sowohl mit Informationsangeboten als auch durch anwendungsorientierte Forschungsvorhaben erhalten Unternehmen, Verbraucher, Verbände, Hochschulen und Initiativen Unterstützung für die Erhöhung der Produktlebensdauer, die Verbesserung der Reparatur- und Recyclingfähigkeit oder die Steigerung von Energieeffizienz.

Die Tagung bringt die unterschiedlichen Akteure zusammen, stellt Praxiserfahrungen und aktuelle Forschungsergebnisse vor und ermöglicht einen intensiven Austausch zu gegenwärtigen und künftigen Ansätzen im Bereich Ecodesign.

Weiteres zu Anreise, Anmeldung und dem Ablauf der Veranstaltung finden Sie hier. 

Angesichts einer begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.

Für das Catering wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 20 Euro erhoben.

 

Förderung der Wirtschaftskompetenz in der Siebengebirgsschule in Bonn-Bad Godesberg

Nachhaltige Entwicklung und Wirtschaftskompetenz sind eng miteinander verbunden. Es ist Aufgabe der Bildung diese Verbindung herzustellen und zu fördern.

Die Siebengebirgsschule in Bonn-Bad Godesberg hat eine Vereinbarung mit der „Initiative zur Förderung der Wirtschaftskompetenz im Sinne der Bildung für Nachhaltige Entwicklung e.V.“ (BiWiNa) abgeschlossen. Das Ziel ist die Gründung einer nachhaltigen Bank.

Auf der Grundlage der bereits bestehenden Schülerfirmen und des Schul-Banksystems wollen die Projektpartner die Weiterentwicklung und den Ausbau des handlungsorientierten Bildungsansatzes um Nachhaltigkeitskompetenz erweitern.

Am 9. Mai 2017 wird die Kooperation in Bonn vorgestellt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich.

Einladung als pdf

Kontakt:  

Dr. Ignacio Campino, Vorstandsvorsitzender

Initiative zur Förderung der Wirtschaftskompetenz
im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung e.V.
BiWiNa e.V.

Oskar Walzel Straße 2 - 53113 Bonn

E-Mail: Campino@biwina.de

 

Unterrichtseinheit Ressourcenschonung für Berufsschulen

An der Hein-Möller-Schule, dem Berliner Oberstufenzentrum für Elektrotechnik, kooperieren wir mit den Unterrichtsbereichen Elektroenergiesysteme und Sozialkunde. Aktuell entwickeln wir dort Material für einen Projekttag zur Ressourcenschonung, das den SchülerInnen die Bedeutung ihres Alltagshandelns für den Ressourcenverbrauch und Probleme einer erfolgversprechenden Ressourcen-Politik veranschaulicht.

Der Tag beginnt mit einer Einführung ins Thema Ressourcen und stellt dabei den ökologischen Rucksack als Veranschaulichung des Ressourcenverbrauchs dar. In der Folge nutzen die SchülerInnen den Ressourcenrechner des Wuppertal-Instituts unter  http://ressourcen-rechner.de/ um ihre individuellen Ressourcen-Verbräuche kennenzulernen und zu analysieren:

  • Benötige ich besonders viel oder eher unterdurchschnittlich?
  • In welchen Lebensbereichen verbrauche ich besonders viel Ressourcen, z.B. durch Wohnen, Ernährung, Konsum oder Mobilität?
  • Was ließe sich ändern, um den Rucksack zu verkleinern?

Aber die Änderung des Verhaltens einzelner reicht nicht aus. Der Projekttag schließt daher mit einem Rollenspiel, bei dem sich die Schülerinnen in die Situation und die Interessenslagen verschiedener Staaten – ein Industriestaat wie Deutschland, ein großes Schwellenland wie Indien, ein Entwicklungsland und ein Land, das vom Ressourcenexport lebt – hineinversetzen. In der folgenden Diskussion entwickeln die SchülerInnen, wie es mit der internationalen Ressourcenpolitik in den nächsten Jahrzehnten weitergehen könnte.

Pressmitteilung des BMUB: Bundesregierung schlägt G20 Ressourcenpartnerschaft vor

Auf Deutschlands Initiative haben die G20-Staaten erstmals über den effizienten und nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen beraten. Vertreter der 20 größten Wirtschaftsmächte kamen dazu in Berlin zu Regierungsgesprächen zusammen. Bei diesem Anlass stellte der Weltressourcenrat der Vereinten Nationen seinen neuesten Grundlagenbericht vor.

Hendricks: "Die Bundesregierung will die deutsche G20-Präsidentschaft für eine neue internationale Initiative zur Ressourceneffizienz nutzen. Wir brauchen eine starke Partnerschaft aller großen Wirtschaftsmächte, damit wir die Grenzen unseres Planeten nicht noch weiter überschreiten. Unser Wohlstand darf nicht abhängig sein von einem immer intensiveren Abbau natürlicher Ressourcen. Wachstum und Ressourcenverbrauch sind weltweit immer noch viel zu stark miteinander verbunden."

(...)

Mehr Informationen hier

G20 Eröffnungsveranstaltung zu Ressourceneffizienz

Das Bundeministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit lud ein zur

G20 Eröffnungsveranstaltung zu Ressourceneffizienz
am 16. März 2017, 8:45 – 13:30 Uhr,
im Scandic Hotel, Gabriele-Tergit-Promenade 19, 10963 Berlin.

Programm und Registrierung

Ressourceneffizienz vor Ort in Hannover am 27.04.2017

 

Auch im Jahr 2017 wird sich das Netzwerk Ressourceneffizienz wieder gemeinsam mit Partner auf der Hannover Messe unter dem Motto Ressourceneffizienz vor Ort mit spannenden und vielfältigen Beiträgen präsentieren. Wie man Ressourcen, also Energie, Rohstoffe und Wasser, einspart und dadurch ökonomische Vorteile generiert und noch die Innovationsfähigkeit seines Unternehmens steigert, zeigt diese Veranstaltung am 27.04.2017 von 12-14 Uhr im EnergyEfficiencyCenter auf dem Messegelänge.

Veranstaltungort:
EnergyEfficiencyCenter
Messegeländer Hannover

 

Neue Publikation von Powershift e.V. "Ressourcenfluch 4.0"

Neue Studie von Powershift e.V. zu den sozialen und ökologischen Auswirkungen von Industrie 4.0 auf den Rohstoffsektor

In den letzten Jahren kommt kaum ein industriepolitischer Artikel ohne den Begriff „Industrie 4.0“ aus. „Industrie 4.0“ soll deutlich machen, dass wir unmittelbar vor der vierten industriellen Revolution stehen und die voranschreitende Digitalisierung Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit bietet. In einer Zeit, in der das globale Wirtschaftswachstum gedämpft ist und sich Staaten in der Rezession befinden, scheint Industrie 4.0 das helle Licht am Ende des Krisentunnels zu sein. Mit zunehmender Digitalisierung, so das
Credo, würde das Wirtschaftswachstum wieder anziehen und gleichzeitig einige der drängenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Krisen gelöst.

Rohstoffpolitisch verspricht uns die Industrie 4.0 eine Dematerialisierung und höhere Rohstoffeffizienz. Doch stimmt das? Ist es nicht viel eher so, wie Ulrich Grillo, damaliger BDI-Präsident auf dem fünften BDI-Rohstoffkongress anmerkte: „Digitalisierung und Energiewende werde die Nachfrage nach Rohstoffen wie etwa seltenen Erden oder Lithium deutlich verstärken.“

Zu dieser Erkenntnis kommt auch die Deutsche Rohstoffagentur in ihrer Studie „Rohstoffe für Zukunftstechnologien 2016“ (Link zur Studie). Gleichzeitig haben sich Umwelt-, Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen bisher kaum mit Industrie 4.0 auseinander gesetzt. Studien zu den menschenrechtlichen oder ökologischen Implikationen fehlen fast vollständig. Grund genug sich als PowerShift mit der Rohstoffnachfrage und potentiellen Auswirkungen von Industrie 4.0 auseinanderzusetzen und ein erstes Diskussionspaper mit dem Titel „Ressourcenfluch 4.0“ zu präsentieren.

Link zur Studie: „Ressourcenfluch 4.0 – Die sozialen und ökologischen Auswirkungen von Industrie 4.0 auf den Rohstoffsektor

 

Bundespreis Ecodesign 2017 - Registrierung noch bis 10. April möglich

Bundespreis Ecodesign 2017

Bis zum 10. April 2017 können Unternehmen aller Größen und Branchen sowie Studierende sich online für eine Teilnahme am Bundespreis Ecodesign 2017 registrieren und mit umweltverträglichen Produkten, nachhaltigem Service Design und zukunftsweisenden Konzepten überzeugen. 

Der vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt ausgelobte Bundespreis Ecodesign zeichnet nachhaltige und herausragend gestaltete Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus.
Gestalterische und ökologische Aspekte werden gleichwertig bewertet.

Der Wettbewerb ist in vier Kategorien ausgeschrieben: Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs.


Bewertungsverfahren
Die Qualität der Einreichungen wird in einem mehrstufigen Verfahren von Expertinnen und Experten aus dem Umweltbundesamt, dem Projektbeirat und der interdisziplinär besetzen Jury bewertet.
Innovationsgehalt, Gestaltungsqualität und Umwelteigenschaften stehen bei der Bewertung im Vordergrund. Auch Auswirkungen auf die Alltagskultur sowie das Verbraucherverhalten werden berücksichtigt. In jeder Kategorie können mehrere Preise vergeben werden.

Auszeichnung und Benefits
Nach der Preisverleihung durch die Bundesumweltministerin werden die nominierten und prämierten Beiträge öffentlichkeitswirksam in verschiedenen Medien, in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite des Bundespreises Ecodesign sowie in einer Wanderausstellung auf Messen und in Museen präsentiert. Renommierte Medienpartner aus dem Design- und Wirtschaftsbereich werden über die nominierten und prämierten Arbeiten berichten. Die Preisträger/-innen und Nominierten erhalten für Ihre Einreichung eine Auszeichnung in der jeweiligen Kategorie sowie das Recht, damit zu werben. Die Gewinner/-innen des Nachwuchspreises erhalten zusätzlich einen Geldpreis in Höhe von 1.000 Euro.

Fristen und Termine
Registrierungsfrist: bis 10. April 2017
Bewertung durch das Expertengremium und Vorauswahl: bis Anfang Juli 2017
Jurysitzung: 11. September 2017 im Kunstgewerbemuseum in Berlin
Preisverleihung: 27. November 2017 im Bundesumweltministerium in Berlin

 

Hier können Sie sich für Ihre Teilnahme am Bundespreis Ecodesign 2017 registrieren.

Eine Vorschau des Bewerbungsbogens sowie eine Kurzinformation zum Preis finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

World Future Lab im Klimahaus Bremerhaven [Ab April 2017]

 

WORLD FUTURE LAB im Klimahaus Bremerhaven

Im April 2017 eröffnet das Klimahaus Bremerhaven das WORLD FUTURE LAB, ein einzigartiger, interaktiver Ausstellungsbereich, in dem die Zukunftsfähigkeit der Menschheit für künftige Herausforderungen in Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft erprobt wird. Der gesamte Bereich ist als Spiel konzipiert, das in der Gruppe oder als Einzelperson gespielt werden kann. Die Erde steht dabei im wahrsten Sinne des Wortes im Mittelpunkt. Jede Spielentscheidung nimmt dabei Einfluss auf das weltweite Klima. (...)

Neugierig geworden?

Mehr Informationen gibt es hier

Sonderpreis für Ressourceneffizienz [28.02.2017]

Ein Sonderpreis für Ressourceneffizienz

Der Sonderpreis „Ressourceneffizienz” des Deutschen Nachhaltigkeitspreises würdigt vorbildliches Engagement in der Kreislaufwirtschaft, bei Recycling, Rohstoff- und Ressourcenmanagement. Er will Strategien und Lösungen herausstellen, die Modell- und Best-Practice-Charakter in einem entscheidenden Feld nachhaltiger Entwicklung haben.

So funktioniert der Wettbewerb

Der Wettbewerb um den 10. Deutschen Nachhaltigkeitspreis ist am 13. Februar gestartet. Alle Bewerber, die ihr Unternehmen hier vorstellen, haben die Möglichkeit, sich für den „Ressourceneffizienzpreis” zu qualifizieren. Bewertet werden herausragende Strategien und Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die zu einer Minimierung des Material-, Energie-, Flächen- und Wassereinsatzes beitragen sowie innovative Recycling- und Kreislaufkonzepte.

In der Jurysitzung im September 2017 wählt die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises die Preisträger aus. Der Preis wird am 8. Dezember 2017 in Düsseldorf im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages vergeben.

Der Wettbewerb läuft bis zum 28.4.2017 – Hier bewerben

Onlinekonsultation zum Nationalen Aktionsplan BNE [20.02.2017]

Die UNESCO hat 2015 mit dem Weltaktionsprogramm (WAP) Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dazu aufgerufen, nachhaltiges Denken und Handeln in allen Bildungsbereichen zu stärken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das das Weltaktionsprogramm in Deutschland federführend umsetzt, hat dazu eine Nationale Plattform und begleitende Gremien eingerichtet. Mit dem Nationalen Aktionsplan BNE werden Handlungsfelder mit konkreten Zielen und Maßnahmen zur strukturellen Verankerung von BNE erarbeitet und im Sommer 2017 verabschiedet. Vom 15. Februar bis 15. März 2017 werden die Ziele des Nationalen Aktionsplans in einer Onlinekonsultation vorgestellt und interessierte Bürgerinnen und Bürgern eingeladen, diese zu bewerten. Darüber hinaus können eigene Vorschläge für Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele eingebracht und diskutiert werden.

Bringen Sie Ihre Anregungen und Ideen unter in-aktion.bne-portal.de ein und helfen Sie mit, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland in die Breite zu tragen!

Deutscher Rohstoffeffizienzpreis verliehen [16.02.2017]

 

Am 16. Februar 2017 wurde im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) der Deutsche Rohstoffeffizienz-Preis 2016 an vier mittelständische Unternehmen und eine Forschungseinrichtung vergeben. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, hat die Preisträger des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises 2016 in Berlin ausgezeichnet.

Preisträger sind die Unternehmen BHS Sonthofen, Rausch-Therm-Stein GmbH, ERK Eckrohrkessel GmbH und Rosswag GmbH sowie die TU Dresden mit dem Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik.

Mehr Informationen hier

Schulbuchstudie zur Nachhaltigkeit in volkswirtschaftlichen Lehrwerken erschienen [05.01.2017]

Ressourcenschonung als Thema des schulischen Ökonomie-Unterrichts

Eine neue Studie des Düsseldorfer Agenda-Netzwerks untersucht, inwieweit Fragen der Ressourcenbildung in volkswirtschaftlichen Schulbüchern behandelt werden. Darin zeigt sich, dass die Problemstellung der Nachhaltigkeit in fast allen Lehrwerken prinzipiell erläutert wird. Doch bleiben traditionelle ökonomische Modelle von dieser Einsicht zumeist unberührt. Es herrscht insbesondere ein absoluter Mangel an entsprechenden Fachbegriffen wie „Ressourceneffizienz /-produktivität“, „Rebound-Effekt“, „Suffizienz“ oder „Kreislaufwirtschaft“; selbst „Recycling“ findet bestenfalls als schemenhafte Idee Erwähnung, ohne dass Wertschöpfungsketten ausführlicher behandelt würden. Des Weiteren fehlt zumeist eine ausführliche Darstellung potentieller Strategien zur Überwindung der „Nicht-Nachhaltigkeit“.

Die Studie gibt Anregungen, wie Ressourcenbildung auch bei heute gültigen Bildungsplänen bereits in den VWL-Unterricht integriert werden kann. Gleichzeitig wird deutlich, dass Curricula und die darauf ausgerichtete Schulbuchliteratur dringend einer Überarbeitung im Sinne einer ressourcenleichten Ökonomie bedürfen.

Die Studie können Sie hier in Printform oder digital zu beziehen.

Ressourceneffizienz im Leichtbau - Neue Kurzstudie von VDI ZRE veröffentlicht [04.01.2017]

Im Rahmen eines Auftrags der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat das VDI Zentrums Ressourceneffizienz die Kurzanalyse „Ressourceneffizienzpotenziale im Leichtbau“ mit den Schwerpunkten Automobil- und Luftfahrtbranche erstellt. „Bereits bei der Entwicklung eines Leichtbauprodukts müssen die Auswirkungen auf die Herstellung und die spätere Entsorgung berücksichtigt werden. Dabei ist die Recyclingfähigkeit ein wichtiger Aspekt. Hier muss frühzeitig ein stärkerer Dialog zwischen Herstellern und den Recyclingunternehmen stattfinden […] Generell gilt: Nur durch gemeinsame Strategien aller Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette kann die jeweils optimale Lösung im Sinne der Ressourceneffizienz gefunden werden.“ so Dr. Martin Vogt, Geschäftsführer des VDI ZRE.

Der Leichtbau weist bekanntermaßen hohe Ressourceneffizienzpotentiale während der Nutzungsphase  mobiler Produkte (Kraftfahrzeuge u.a.) auf. Weiterhin stellen auch unterschiedliche Leichtbaustrategien und -werkstoffe sowohl in der Herstellung als auch in der Verwertung und Beseitigung Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Ressourceneffizienz dar.

Die Kurzstudie "Ressourceneffizienz im Leichtbau" finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Klimaschutzplan 2050: Bundeskabinett beschließt Wegweiser in ein klimaneutrales Deutschland [16.12.2016]

Nach Nordrhein-Westfalen hat auch der Bund einen Klimaschutzplan beschlossen. Der von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vorgelegte "Klimaschutzplan 2050" enthält erstmals Klimaziele für einzelne Wirtschaftszweige und gibt so eine konkrete Orientierung für strategische Entscheidungen in den nächsten Jahren. Die Minderung des Ressourcen- und Energiebedarfs in der produzierenden Wirtschaft ist dabei ein vorrangiges Ziel. Die Effizienz-Agentur NRW unterstützt diese Entwicklung mit ihrem Beratungsangebot bereits seit vielen Jahren erfolgreich.

Quelle: Effizienz Agentur NRW

Weitere Informationen zur Ressourceneffizienz im Klimaschutzplan 2050 finden Sie hier.

Das BMUB informiert über den Klimaschutzplan 2050 hier.

Hier finden Sie den Dialogprozess zum Klimaschutzplan 2050.

ProgRess II - Deutsches Ressourceneffizienzprogramm II: Programm zur nachhaltigen Nutzung und zum Schutz der natürlichen Ressourcen veröffentlicht [16.12.2016]

Deutschland hat sich im Februar 2012 mit der Verabschiedung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess) als einer der ersten Staaten auf Leitideen und Handlungsansätze zum Schutz der natürlichen Ressourcen festgelegt. Die Bundesregierung hat sich mit ProgRess verpflichtet, alle vier Jahre über die Entwicklung der Ressourceneffizienz in Deutschland zu berichten, die Fortschritte zu bewerten und das Ressourceneffizienzprogramm fortzuentwickeln. Diese Fortschreibung wurde am 2. März 2016 vom Bundeskabinett unter dem Titel "Deutsches Ressourceneffizienzprogramm II" beschlossen.

Inhaltlich ist ProgRess II an die Struktur von ProgRess angelehnt. Weiterhin wird die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet. Beispiele für Maßnahmen sind der Ausbau der Effizienzberatung für kleine und mittlere Unternehmen, die Unterstützung von Umweltmanagementsystemen, die verstärkte Beschaffung ressourceneffizienter Produkte und Dienstleistungen durch die öffentliche Hand, verbesserte Verbraucherinformationen sowie ein stärkerer Technologie- und Wissenstransfer in Entwicklungs- und Schwellenländer.

Quelle: BMUB

Die pdf-Version der Veröffentlichung finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier.

VDI ZRE: Neues Video zur Einsparung von Ressourcen und Energie in der chemischen Industrie veröffentlicht [08.11.2016]

Um den Ressourcen- und Energieeinsatz in der chemischen Industrie (z.B. Pharma- oder Kosmetikindustrie) effizienter zu gestalten, wurde das Modulare Mikro-Reaktions-System (kurz MMRS) entwickelt, welches eine Verbesserung des Stofftransportes ermöglicht. Auch unerwünschte Nebenprodukte werden durch den Einsatz dieses Systems reduziert, wodurch das Herstellungsverfahren gleichzeitig produktiver wird.

Mehr zum Modularen Mikro-Reaktions-System erfahren Sie in diesem Video.

Weitere Videos zum Ressourcen- und Energiesparen finden Sie im Videokanal von VDI Zentrum Ressourceneffizienz.

Umweltbundesamt: „Die Nutzung natürlicher Ressourcen – Bericht für Deutschland 2016“ veröffentlicht [14.11.2016]

Der Bericht „Die Nutzung natürlicher Ressourcen – Bericht für Deutschland 2016“ gibt einen detaillierten Überblick über die aktuelle Ressourcennutzung in Deutschland. In diesem Bericht werden die Entnahme, der Handel und die Verwendung von nachwachsenden und nicht nachwachsenden Rohstoffen, also Biomasse, fossilen Energieträgern. Mineralien und Metallerzen sowie der Umgang mit ungenutztem Material umfassend behandelt und weiterhin die Abhängigkeit Deutschlands von direkten und indirekten Rohstoffimporten mit Blick auf die nationale Versorgungssicherheit untersucht.

Der Bericht „Die Nutzung natürlicher Ressourcen – Bericht für Deutschland 2016“ bietet sowohl Fachleuten als auch alle anderen Menschen, die sich für eine nachhaltige Ressourcennutzung interessieren, zahlreiche umweltpolitische Informationen und kann zur Sensibilisierung sowie als Nachschlagewerk für diese Problematik dienen.

Den UBA-Bericht „Die Nutzung natürlicher Ressourcen – Bericht für Deutschland 2016" finden Sie hier.

Erklärvideos - Umweltbildung für MigrantInnen jetzt online [01.11.2016]

Das IZT - Institut für Zukunftstudien und Technologiebewertung hat Erklärvideos in verschiedenen Sprachen entwickelt, die über relevante Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzverhaltens in Deutschland informieren und welche den Zielgruppen möglichst einfach zugänglich gemacht werden. Die Screencasts wurden in Deutsch, Englisch, Arabisch und Persisch/Farsi erstellt und sind hier abrufbar.

ProgRess II am 2. März im Bundeskabinett beschlossen - BilRess prominent vertreten! Veröffentlichung Umweltbundesamt „Die Nutzung natürlicher Ressourcen – Bericht für Deutschland 2016“ [06.10.2016]

Deutschland hat sich im Februar 2012 mit der Verabschiedung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess) als einer der ersten Staaten auf Leitideen und Handlungsansätze zum Schutz der natürlichen Ressourcen festgelegt. Die Bundesregierung hat sich verpflichtet, alle vier Jahre über die Entwicklung der Ressourceneffizienz in Deutschland zu berichten, die Fortschritte zu bewerten und das Ressourceneffizienzprogramm fortzuentwickeln. Diese Fortschreibung wurde heute vom Bundeskabinett unter dem Titel "Deutsches Ressourceneffizienzprogramm II" beschlossen.

Inhaltlich ist ProgRess II an ProgRess angelehnt. Weiterhin wird die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet. Beispiele für Maßnahmen sind der Ausbau der Effizienzberatung für kleine und mittlere Unternehmen, die Unterstützung von Umweltmanagementsystemen, die verstärkte Beschaffung ressourceneffizienter Produkte und Dienstleistungen durch die öffentliche Hand, verbesserte Verbraucherinformationen sowie ein stärkerer Technologie- und Wissenstransfer in Entwicklungs- und Schwellenländer.

Neu im Ressourceneffizienzprogramm ist ein eigenes Unterkapitel zum Thema „Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz“ mit der Forderung das Thema im Bildungssystem zu verankern“ (siehe Kapitel 7.7.8). In ProgRess II wird BilRess an acht Textstellen namentlich erwähnt und die Fortführung des BilRess-Netzwerks explizit gefordert. Neben dem Netzwerk Ressourceneffizienz (NeRess) wird BilRess als ein wesentliches bundesweites Netzwerk im Bereich Ressourceneffizienz ausgewiesen.

Auf unserer Vierten Netzwerkkonferenz am 8. März 2016 in Frankfurt werden wir die Möglichkeit haben ProgRess II im Zusammenhang mit unserer Roadmap „Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz“ zu diskutieren.