Bildungslandkarte Berufsbildung / Bildungsangebote

Assistent/Assistentin für Energie und Ressourcen

Name: Assistent/Assistentin für Energie und Ressourcen
Anbieter: Betriebe und LGH Landesgewerbeförderungstelle des nord-rheinwestfälischen Handwerks
Zielgruppe: Auszubildende

Beschreibung: Die Ausbildung “Assisstent/Assistentin für Energie und Ressourcen” ist eine Zusatzqualifizierung für Auszubildende aus dem Handwerk. Angeboten wird diese Qualifizierung u.a. von der LGH Düsseldorf in Kooperation mit verschiedenen Berufsschulen (Berufskollegien). Hierbei findet eine gewerkeübergreifende Qualifizierung statt. Die Zusatzqualifizierung wird in Lehrveranstaltungen unterrichtet, die zusätzlich zum eigentlichen Unterricht in den Abendstunden in der Berufsschule durchgeführt werden. Die Qualifizierung umfasst eine Gesamtdauer von 240 Stunden aufgeteilt auf ca. 3 Stunden pro Woche. Lernfelder sind Energie (80-120 Stunden, mit den Schwerpunkten Strom, Wärme, Verkehr), Ressourcen (80-120 Stunden, mit den Schwerpunkten Wasser, Abfall, Gefahrstoffe) und Kommunikation (40 Stunden). Beispiele für Themen sind Messen des Energieverbrauchs, Ermitteln von Energieeinsparmöglichkeiten im Betrieb, Beschaffen von Energien, ökologischer und effizienter Einsatz von Material, Wasser und Transportmittel, umweltschonendes Verhalten im Betrieb, Umgang mit Gefahrstoffen und Abfällen, Grundkenntnisse von relevanten Normen und Gesetzen sowie Kommunikations- und Motivationstechniken. In den Bereichen sollen die folgenden Kompetenzen vermittelt werden: Ist-Zustand analysieren, Alternativen und Konzepte zur Einsparung entwickeln, interne und externe Kommunikation mit gestalten, Argumentations- und Präsentationstechniken anwenden sowie Motivationstechniken anwenden können. Die Qualifizierung wird mit einer Prüfung - bestehend aus Projektarbeit, schriftlicher Prüfung sowie ein Fachgespräch - vor der HWK abgeschlossen. Die Qualifizierung ist kostenfrei, es fallen aber Prüfungsgebühren an.


Weitere Informationen: Die Webseite ist nicht mehr verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie eventuell beim Herausgeber.

Berufsorientierung und Qualifizierung durch die Wiederaufbereitung gebrauchter Materialien

Name:  Berufsorientierung und Qualifizierung durch die Wiederaufbereitung gebrauchter Materialien (Berufsvorbereitung)
Anbieter: MÖWE
Zielgruppe: Schulabgänger


Beschreibung: Das Projekt „Abfallreduzierung und Ressourcenschutz durch Wiederverwendung von gebrauchten Materialien“ wird von MÖWE gGmbH, einem sozialen Betrieb, in Kooperation mit dem Bildungsbüro der Stadt Osnabrück seit 2010 durchgeführt. Es ist regional um Osnabrück angesiedelt und richtet sich an Langzeitarbeitslose und Jugendliche in der Berufsorientierungsphase. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Vorqualifizierung zur Berufsausbildung, in dem die Teilnehmer im Zeitraum von 6 Monaten (mit Ausnahme bis 12 Monate) lernen wie Altmaterialien, die etwa bei Haushaltsauflösungen anfallen, fachgerecht aufgearbeitet und erneut zum Verkauf angeboten werden können. Das Konzept, die Stadt als Rohstoffquelle zu nutzen und die Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung zu fördern, wird mit beruflicher Qualifizierung gekoppelt. Bei Haushaltsauflösungen fallen große Mengen an Altmaterial wie Griffe, Scharniere oder Schrauben, die neu aufbereitet werden können, an. Zusätzlich sind es bei Abbruchgebäuden auch Fenster und Türen oder gar Teile aus Bad- und Kücheneinrichtungen. Langfristig soll ein Konzept für eine Art ‚Second Hand Shop’ für Baumarktartikel entwickelt werden. Das Projekt wird nach Beendigung der Förderung durch die DBU bis ins Jahr 2014 fortgeführt.


Weitere Informationen: Mehr Information finden sich bei http://www.moewe-osnabrueck.de/verwertung-von-altmaterialien.html.

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Name: Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Anbieter: Betriebe
Zielgruppe: Auszubildende


Beschreibung: Es handelt sich um eine dreijährige duale Ausbildung im Betrieb und der Berufsschule. Die Ausbildung erfolgt in den Bereichen Logistik, Sammlung und Vertrieb oder Abfallverwertung und -behandlung oder Abfallbeseitigung und -behandlung. Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft arbeiten in Entsorgungsunternehmen, Verwertungs- und Beseitigungsanlagen, wie z.B. Glas- und Papierrecycling, Deponien, Kompostierungsanlagen undchemisch-physikalischen Behandlungsanlagen. Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft führen ihre Arbeiten selbständig auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Regeln sowie Rechtsgrundlagen durch. Sie beschaffen Informationen, planen und koordinieren ihre Arbeit. Dabei dokumentieren sie ihre Leistungen und ergreifen Maßnahmen zur Qualitätssicherung, zur Sicherheit, zum Gesundheits- und zum Umweltschutz bei der Arbeit. Die Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft haben folgendes Tätigkeitsprofil: Sie nehmen Abfälle an, sie identifizieren, untersuchen und deklarieren Abfälle, sie ordnen Abfälle Entsorgungssystemen zu, sie disponieren Behälter und Fahrzeuge unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheitsvorschriften, sie steuern und kontrollieren technische Abläufe, sie bedienen, überwachen, inspizieren, warten und reparieren die Anlagen der Abfallverwertung, Abfallbehandlung und Abfallbeseitigung, sie erkennen Betriebsstörungen und reagieren eigenständig, sie dokumentieren Arbeits- und Betriebsabläufe und werten sie aus, sie handeln kundenorientiert und wenden entsprechende Informations- und Kommunikationstechniken an, sie arbeiten kosten-, umwelt- und hygienebewusst und sie wenden unter Berücksichtigung des Qualitätsmanagements fachbezogene Rechtsvorschriften, technische Regeln sowie Vorschriften der Arbeitssicherheit an.

Weitere Informationen: Der Eintrag ist nicht mehr verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie eventuell auf der Homepage.

Produktionstechnologen – Diverse Fachrichtungen

Name: Produktionstechnologen/-technologin – Diverse Fachrichtungen
Anbieter: Betriebe
Zielgruppe: Auszubildende


Beschreibung: Produktionstechnologen werden einer dreijährigen dualen Ausbildung im Betrieb und der Berufsschule ausgebildet. Produktionstechnologen und -technologinnen planen industrielle Produktionsprozesse, richten Produktionsanlagen ein und nehmen diese in Betrieb. Außerdem betreuen sie die Prozessabläufe und dokumentieren diese. Produktionstechnologen und -technologinnen arbeiten in in erster Linie im Maschinen- und Anlagenbau, im Fahrzeugbau sowie bei Unternehmen, die produktionsunterstützende Dienstleistungen anbieten, z.B. Anwenderberatung oder Wartungsarbeiten an Produktionsanlagen. Darüber hinaus können sie in Industrieunternehmen unterschiedlicher Wirtschaftszweige tätig sein, in denen Produktionstechnologie zum Einsatz kommt.

Weitere Informationen: Mehr Informationen finden sich bei der Bundesagentur für Arbeit, online  http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe unter den verschiedenen Ausbildungsrichtungen.

Verfahrensmechaniker – Diverse Fachrichtungen

Name: Verfahrensmechaniker/-innen - Divese Fachrichtungen
Anbieter: Betriebe
Zielgruppe: Auszubildende


Beschreibung: Verfahrungsmechaniker/innen werden in unterschiedlichen Fachrichtungen in einer dreijährigen dualen Ausbildung im Betrieb und der Berufsschule ausgebildet. Die Fachrichtungen sind Hütten- und Halbzeugindustrie, Beschichtungstechnik, Glastechnik, Steine- und Erdenindustrie oder Kunststoffe und Kautschuk. Die Tätigkeiten sind wie folgt. Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik der Fachrichtung Bauteile, Compound und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie, Formteile, Halbzeuge oder Kunststofffenster stellen vielfältige Kunststoffteile, Rohre, Bauteile und Baugruppen aus polymeren Werkstoffen her, bauen diese um oder setzen sie instand.. Verfahrensmechaniker/innen der Hütten- und Halbzeugindustrie unterschiedlicher Fachrichtungen wie Eisen- und Stahl-Metallurgie, Nichteisenmetalle stellen aus Erzen Roheisen her und verarbeiten dieses zu Stahl weiter, sie erschmelzen Nichteisen oder veredeln Nichteisen-Metalle, sie verarbeiten erschmolzene Eisen- und Nichteisenmetalle weiter und formen diese zu Halbzeugen wie Profilen, Drähten und Blechen oder zu Stahlplatten, -trägern und –blechen um. Verfahrensmechaniker/innen in der Steine- und Erdenindustrie steuern und überwachen Fertigungsanlagen, in denen die aus der Erde gewonnenen mineralischen Rohstoffe zu Baustoffen verarbeitet werden. In der Fachrichtung Baustoffe bedienen sie Abbau- und Förderanlagen in der Gewinnung von Rohstoffen, transportieren Roh- und Baustoffe und lagern sie fachgerecht. In der Fachrichtung Asphalttechnik stellen sie Asphalt her und bauen diesen ein, bedienen Abbau- und Förderanlagen bei der Gewinnung von Rohstoffen und transportieren Roh- und Baustoffe. Darüber hinaus gehören das Disponieren von Mischungen und Materialtransporten, die Probennahme und das Durchführen von Maßnahmen der Qualitätssicherung zu ihrem Aufgabenbereich. In der Fachrichtung Gipsplatten oder Faserzement fertigen sie z.B. Gipsplatten für den Innenausbau bzw. Platten, Rohre und Estrichelemente aus Faserzement.

Weitere Informationen: Mehr Informationen finden sich bei der Bundesagentur für Arbeit, online  http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe unter den verschiedenen Ausbildungsrichtungen.

Werkstatt Ressourcenschutz

Name: Werkstatt Ressourcenschutz (Berufsorientierung)
Anbieter: Verbraucherzentrale NRW
Zielgruppe: Berufsschulen und Berufskollege


Beschreibung: Die “Werkstatt Ressourcenschutz” ist ein Projekt der Verbraucherzentrale NRW. Sie richtet sich an SchülerIinnen der Berufsschulen in NRW und an Teilnehmer des Berufskollegs, denen die Thematik Ressourcenschutz lebensnah und praktisch näher gebracht werden soll. Es gilt dabei nicht nur, über Einsparungen von Rohstoffen zu reflektieren, sondern auch Handlungsmöglichkeiten sowohl im beruflichen Kontext als auch für den privaten Konsum junger Menschen unter Berücksichtigung ihres Alltags zu entwickeln Die Konzeption für das konkrete Angebot wird im Laufe des Jahres 2013 entwickelt und in ausgewählten Schulen erprobt.

Weitere Informationen: Die Ergebnisse wurden Anfang 2014 auf dieser Webseite veröffentlicht.