Der Hintergrund

Zahlreiche Untersuchungen prognostizieren einen erheblichen Anstieg des globalen Ressourcenverbrauchs
in den nächsten Jahrzehnten. Entlang der Wertschöpfungsketten wird die Umwelt durch die Entnahme von Ressourcen und damit verbundene negative Auswirkungen auf Boden, Wasser, Luft und Biodiversität sowie die Entsorgung von Abfällen immer stärker belastet. Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz müssen daher, unterstützt durch geeignete politische Maßnahmen, unabdingbar gesteigert werden. Ein wichtiger Faktor ist, ein Bewusstsein für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz zu schaffen und eine entsprechende Kultur zu etablieren. Dabei kommt der Information und Bildung eine herausragende Rolle zu. Ressourcenschonung und -effizienz sollte daher in allen Bildungsbereichen thematisch verankert werden.

Um dieses Ziel zu unterstützen, hatte das Bundeministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Umweltbundesamt zunächst das Wuppertal Institut, Faktor 10 und IZT mit dem BilRess-Projekt beauftragt (2013-2016). Seit März 2016 fördert das Bundesumweltministerium das VDI Zentrum für Ressourceneffizienz, welches wiederum Faktor 10 und IZT beauftragt hat mit der Fortführung des BilRess-Netzwerkes bis 2019.

Das BilRess-Netzwerk leistet einen Beitrag zur Umsetzung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess).