Katanga - Krieg um Kupfer 1/9 - 9/9

In dem Film “Katanga - Krieg um Kupfer” von 2010 geht es um die Auswirkungen der Globalisierung auf die  Rohstoffförderung und -gewinnung in der Region Katanga im Kongo. Exemplarisch wird dies an der Förderung und Gewinnung des Metalls Kupfer aufgezeigt. Die Abhängigkeit vom Weltmarktpreis und internationalen Investoren aus Schwellenländern wie China und Indien zeigt sich an der ungleichen Verteilung der erzielten Wertschöpfung zwischen Investoren und der Region. Ungleiche Machtverhältnisse zwischen Bergbauunternehmen und Investoren befördert schlechte Arbeitsbedingungen und geringe Löhne. Die lokale Politik steckt in einem Dilemma zwischen der Schaffung von Anreizen für Investoren und der Verbesserung der sozialen Lage der Bevölkerung. Geringe Löhne befördern soziale Unruhen, fehlende Investitionen heißt Verlust an Arbeitsplätzen und illegaler Abbau von Kupfer sowie Schmuggel unter lebensbedrohlichen Bedingungen. Der Film zeigt eindringlich und nah an den Betroffenen das Problem auf. Im Entstehungsjahr 2010 werden die drastischen Folgen der Finanzmarktkrise auf die Bergbauunternehmen aufgezeigt.

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