Bildungslandkarte Hochschule / Medien und Materialien

Durch die kontinuierliche Aufnahme weiterer Informationen wurden einige Medien und Materialien mit Bezug zu Ressourceneffizienz und Ressourcenschonung identifiziert. Die Recherche zu Medien und Materialien umfasste die Suche nach Videos, Filmen, Ton- und Radiobeiträgen, Zeitungen, Zeitschriften, Spielen, Broschüren, Büchern und PDF Dateien, welche die Themen Ressourceneffizienz und Ressourcenschonung behandeln und eine Relevanz für den Hochschulbereich aufweisen. Ton- und Radiobeiträge, Zeitschriften und Zeitungen konnten bisher noch keine ausfindig gemacht werden. Es wurden auch solche Materialien aufgenommen, welche zwar nicht direkt auf die Hochschulbildung ausgerichtet sind, jedoch durch die sehr tiefgreifende Behandlung der Themen Ressourceneffizienz und Ressourcenschonung eine Relevanz für Lehrende und Studierende der Hochschulen haben könnten.

Lehrende der Hochschulen ziehen sich die Materialien entsprechend des Lehrangebotes und der eigenen Schwerpunktsetzung selbst zusammen und könnten so diese bestehenden Medien und Materialien als Anregung nutzen. Hintergrund und Philosophie der Lehrenden kann jedoch sehr unterschiedliche sein und der Anspruch an Materialien in Hochschulen sollte sehr hoch sein, daher ist die Relevanz der Materialien in der Praxis der Hochschullehre sehr schwierig einzuschätzen.  Insgesamt wurden 59 Medien und Materialien identifiziert, 16 werden hier als Kurzfassung beschrieben. Eine Übersicht aller Medien und Materialien mit Bezug zu Ressourceneffizienz und Ressourcenschonung ist in den Tabellen im Anhang zu finden.  

Die große Transformation. Klima – Kriegen wir die Kurve?

Name: Die große Transformation. Klima – Kriegen wir die Kurve? (Buch)
Anbieter: WGBU, Alexandra Hamann / Claudia Zea-Schmidt / Reinhold Leinfelder (Autoren)
Zielgruppe: Interessierte

Inhalt: In Anbetracht von Klimawandel, Artensterben und Ressourcenknappheit setzt sich immer mehr die Einsicht durch, dass wir unseren bisherigen Lebensstil nicht einfach beibehalten können. Wir müssen den Verbrauch von fossilen Brennsto_ffen drastisch reduzieren und ein nachhaltiges Wirtschaften lernen. Wie das gehen soll, haben neun unabhängige Wissenscha_ftler erarbeitet, die den von der deutschen Bundesregierung bestellten Wissenschaftlichen Beirat globale Umweltveränderungen (WBGU) bilden. In Form von Comic-Interviews mit jedem von ihnen wird von ganz verschiedenen Seiten betrachtet, was Fakt und was zu tun ist. Denn Geo- und Klimawissenschaft, Wirtschaft_ und Technik, Politik und Alltagskultur müssen zusammenwirken, um die unumgängliche große Transformation zu erreichen.

Weiterführende Informationen: http://www.jacobystuart.de/buecher-von-jacoby-stuart/comic-graphic-novel/die-grosse-transformation/

Effizienteres Stanzen und Walzen

Name: Effizienteres Stanzen und Walzen  (Video)
Anbieter: ressource-deutschland.tv
Zielgruppe: Interessierte

Inhalt: Beschreibung auf ressource-deutschland.tv: „Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Dieser Spruch entstammt der Holzverarbeitung, trifft jedoch auch auf die so genannte spanabhebende Industrie zu, in der Fräs-, Bohr- und Stanzmaschinen jedes Jahr zig Tonnen metallischer Abfällen produzieren. Zwar wird ein Großteil dieser Metalle recycelt, dafür benötigt es jedoch große Energiemengen. Moderne Stanzmaschinen können im Mittel 10 Prozent Material einsparen, Walzmaschinen ermöglichen sogar eine völlig spanfreie aber dennoch hochpräzise Fertigung. - Der Film wurde unter anderem durch die Zusammenarbeit mit der Blue Compentence Initiative des VDMA ermöglicht. Die Filmpartner Profiroll Technologies GmbH, Trumpf und ZF Friedrichshafen AG sind Erfolgsbeispiele aus der Initiative.“

Weiterführende Informationen: https://www.ressource-deutschland.tv/themen/metallverarbeitung/effizienteres-stanzen-walzen/

Einsparung von Ressourcen und Energie in der chemischen Industrie (MMRS) - Video (VDI ZRE)

Um den Ressourcen- und Energieeinsatz in der chemischen Industrie (z.B. Pharma- oder Kosmetikindustrie) effizienter zu gestalten, wurde das Modulare Mikro-Reaktions-System (kurz MMRS) entwickelt, welches eine Verbesserung des Stofftransport ermöglicht. Auch unerwünschte Nebenprodukte werden durch den Einsatz dieses Systems reduziert, wodurch das Herstellungsverfahren gleichzeitig produktiver wird.

Mehr zum Modularen Mikro-Reaktions-System erfahren Sie in diesem Video.

Weitere Videos zum Ressourcen- und Energiesparen finden Sie im Videokanal von VDI Zentrum Ressourceneffizienz.

Ernst Ulrich von Weizsäcker: Plädoyer für ökologische Steuerreform

Name: Ernst Ulrich von Weizsäcker: Plädoyer für ökologische Steuerreform (Video)
Anbieter: Aachener Stiftung Kathy Beys
Zielgruppe: Interessierte

Inhalt: Das Video zeigt eine Stellungnahme von Ernst Ulrich von Weizsäcker zu Themen um Ressourcenverbrauch. Er vertritt die Position, dass Produktionszuwachs generell etwas Gutes sei, dass Ressourcenproduktivität jedoch nur durch Anhebung der Kosten von Energie und Ressourcen erreicht werden kann. Umweltpolitik sei zu klein angesetzt und Ressourcenproduktivität solle als Thema in der Politik behandelt werden. Des Weiteren erklärt er verschiedene Akteure und dessen Wirksamkeiten in Fragen der Ressourceneffizienz. So gebe es solche Wissenschaftler, die sich essentielle Fragen stellen und bearbeiten und solche, die die Ergebnisse in politikfähige und medienfähige Sprache übersetzen. In der freien Wirtschaft gibt es  innovative Unternehmen, welche neue Konzepte für Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz entwerfen und große Konzerne, die diese Konzepte auf großangelegt verbreiten können. Er sieht eine Steuerreform als das freiheitsförmigste, wohlstandsförmigste, demokratieverträglichste und wirksamste Instrument in der Ressourcenpolitik.  

Weiterführende Informationen: http://www.youtube.com/watch?v=lsZfNSRtiO8&feature=share&list=UUOpt2i5pk3W4qCSyibezDZw

Friedrich „Bio“ Schmidt-Bleek: Am Anfang wenig reintun

Name: Friedrich „Bio“ Schmidt-Bleek: Am Anfang wenig reintun (Video)
Anbieter: Aachener Stiftung Kathy Beys
Zielgruppe: Interessierte

Inhalt: Das Video zeigt eine Stellungnahme von Friedrich Schmidt-Bleek zu Themen um Ressourcenverbrauch. In diesem Interview geht er auf das Verhältnis entwickelter und nicht-entwickelter Länder ein. Die Unterschiede in Verbrauch seien ethisch nicht zu vertreten. Umweltpolitik so wie sie in Deutschland seit längerer Zeit stattfindet, können sich andere Länder überhaupt nicht leisten. Anstatt Massen von Abfallprodukten der Wirtschaft am Ende recyceln, klären usw. zu müssen, solle eine Lösung gefunden werden am Anfang des Verbrauchs gefunden werden. Dies solle vor allem mit dem Markt und Preisgefüge erreicht werden. Preise sprechen nicht die ökologische Wahrheit, Ressourcen seien zu billig und Arbeit zu teuer.  Eine gesunde Umweltpolitik könne nach seiner Auffassung durch  hochintelligente Wirtschaftspolitik erreicht werden.


Weiterführende Informationen: http://www.youtube.com/watch?v=L7vZ_Pgij_E&list=UUOpt2i5pk3W4qCSyibezDZw

Glossar zum Ressourcenschutz

Name: Glossar zum Ressourcenschutz (Broschüre)
Anbieter: Umweltbundesamt
Zielgruppe: Interessierte   

Inhalt: Formulierung des Umweltbundesamtes: Um in den Umweltwissenschaften „Ressourcenschutz“ als zentrales, mit „Klimaschutz“ gleichrangiges Themenfeld zu etablieren und ein gemeinsames Verständnis der Zusammenhänge zu entwickeln, benötigen wir einen eindeutigen Sprachgebrauch. Auch um das Anliegen der Schonung und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen an die Politik, die Wirtschaft, die Wissenschaft sowie die Verbraucherinnen und Verbraucher mit Nachdruck zu vermitteln, brauchen wir eine einheitliche und verständliche Sprache.
Ziel des „Glossars zum Ressourcenschutz“ ist es, eine Grundlage bereitzustellen, die die wichtigsten Fachbegriffe in einen logischen Zusammenhang stellt, klar voneinander ab- grenzt und der wissenschaftlichen, politischen und öffentlichen Diskussion über den Schutz natürlicher Ressourcen so mehr Profil verleiht.

Weiterführende Informationen: http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/4242.pdf

Harry Lehmann: Kurs Happiness

Name: Harry Lehmann: Kurs Happiness (Video)
Anbieter: Aachener Stiftung Kathy Beys
Zielgruppe: Interessierte

Inhalt: Das Video zeigt eine Stellungnahme von Harry Lehmann zu Themen um Ressourcenverbrauch. Am Beispiel einer Dose erklärt Harry Lehmann den imaginären Rucksack den man sich vorstellen kann und welcher alle Ressourcen und Energien enthält, die für die Herstellung der Dose verbraucht wurden. Er fährt fort, dass erneuerbare Energien einen kleineren Rucksack als fossile haben. Es herrsche ein ähnlicher Paradigmenwechsel in der Energiewende wie er in der Vergangenheit zu Einführung der Internets vorzufinden war. In Zeiten des Großrechnertums ging es darum, eine Veränderung zu den vielen kleinen Rechnern zu bewältigen.  In der Energiewende gehe es gleichermaßen um einen Wechsel von einem zentralen Kraftwerk zu vielen kleinen dezentralen energiegenerierenden Stellen, welche in einem vernetzten, intelligenten System miteinander verbunden werden müssen. Dies sei nicht einfach, aber machbar. Außerdem sei es den Aufwand von Intelligenz und Geld Wert, denn mit solch einem Wechsel könne das Stoffstromproblem, das Problem der Endlichkeit der fossilen Brennstoffe, sowie das Klimaproblem angegangen werden. Weiter geht er auf Einsatz von Biomasse in Energiegewinnung ein und geht auf verschiedene Konflikte, wie etwa Erosion, Wasser und Nahrungsmittelkonkurrenz ein. Schritte in die richtige Richtung nach Harry Lehmann sind: Forschung, Entwicklung, Demonstration, Fördermittel für erneuerbare Energien, Veränderung ökonomischer Rahmenbedingung zugunsten einer nachhaltigen Energiewirtschaft, Training.

Weiterführende Informationen: http://www.youtube.com/watch?v=CeqxaVsFv40&list=UUOpt2i5pk3W4qCSyibezDZw

Natürliche Ressourcen sinnvoll nutzen – von Rohstoffen zum Endprodukt

Name: Natürliche Ressourcen sinnvoll nutzen – von Rohstoffen zum Endprodukt (Video)
Anbieter: messelive.de
Zielgruppe: Interessierte

Inhalt: Beschreibung des Videolinks auf Youtube: Zur Herstellung von Lebensmitteln, Gegenständen des alltäglichen Lebens und Industrieprodukten werden natürliche Rohstoffe und Energie benötigt. Nicht alle Rohstoffe stehen in Deutschland zur Verfügung. Dementsprechend müssen zahlreiche natürliche Ressourcen auch importiert werden. Innovative Produktionsprozesse der Industrie helfen mittlerweile, Rohstoffe zu sparen und damit die Produktionskosten für Produkte vom Brotaufstrich, über die Fahrradfelge bis hin zu Flugzeugbauteilen des Airbus A380 möglichst gering zu halten. Susanne Frommert berichtet für messelive.tv.

Weiterführende Informationen: http://www.youtube.com/watch?v=WHNzALTj0N8

Planspiel „Material Flow Manager“

Name: Planspiel „Material Flow Manager“ (Spiel)
Anbieter: Hochschule Pforzheim
Zielgruppe: Studierende  

Inhalt: Im Planspiel schlüpfen die Studierenden in die Rollen von Geschäftsführer, Produktionsleiter, Controller, Materialwirtschaft und Umweltschutz und versuchen in 4 Spielrunden gemeinschaftlich die Produktion des Unternehmens zu analysieren und relevante Potenziale zu identifizieren. Dazu werden parallel zu den Spielrunden auch Kenntnisse bezüglich hilfreicher Methoden und Instrumente vermittelt. Auf diese Weise wird eine enge Verzahnung zwischen Wissensvermittlung und direkte Anwendung erreicht.

Weiterführende Informationen: Das Material ist nicht mehr verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie eventuell beim Herausgeber: https://www.hs-pforzheim.de/.

Ressourceneffizienzatlas

Name: Ressourceneffizienzatlas (PDF)
Anbieter: Wuppertal Institut
Zielgruppe: Interessierte   

Inhalt: Das übergeordnete Ziel des Projektes „Ressourceneffizienzatlas“ war es, auf globaler Ebene Produkte und Technologien mit hohem Ressourceneffizienzpotenzial (Leitprodukte und Leittechnologien) zu identifizieren und zu bewerten. Konkrete Umsetzungsbeispiele für generelle Prinzipien wurden recherchiert und aufbereitet. Die Analyse deckt vornehmlich den europäischen Kontext ab. Zusätzlich wurden Länder mit vermutetem technologischem Vorsprung in ausgewählten Bereichen wie Japan und USA miteinbezogen. Nicht explizit gesucht wurden Low-Tech-Lösungen sowie Lösungen, die in Entwicklungsländern entwickelt werden. Dies schließt jedoch nicht aus, dass einige der identifizierten Lösungen in Entwicklungsländern von Bedeutung sein können.
Eine weitere Aufgabe im Projekt war es, den möglichen Beitrag von identifizierten Produkten und Technologien zu innovationspolitischen Handlungsfeldern für die nachhaltige Entwicklung herauszuarbeiten und strategische Handlungsoptionen zu entwickeln, um die identifizierten Technologien im nationalen Kontext besser umsetzen zu können.

Weiterführende Informationen: http://rea.ubb-kommunikation.de/uploads/media/Ressourceneffizienzatlas_deutsch.pdf

Ressourceneffizienz im Industriezentrum Baden-Württemberg

Name: Ressourceneffizienz im Industriezentrum Baden-Württemberg (Video)
Anbieter: Hochschule Pforzheim
Zielgruppe: Interessierte

Inhalt: Das Video dreht sich im Schwerpunkt um die industriereiche Gegend Baden Württemberg und welchen Bezug Unternehmen zu Ressourceneffizienz haben. In der heutigen Zeit sei ein Umdenken der Wirtschaft absolut notwendig, auch durch gestiegene Rohstoffpreise. Ein sparsamer Umgang mit Ressourcen sei gleichzeitig ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sowie gut für die Umwelt. Eingekaufte Materialien machen rund 44% der Kosten für Unternehmen aus, deshalb sollten Kosteneinsparungen am Material angesetzt sein. Energie und Rohstoffkosten werden zum Wettbewerbsfaktor. Techniken, die die natürlichen Ressourcen schonen und die Umwelt möglichst wenig belasten werden einer der Erfolgsfaktoren für Industrieunternehmen in kommenden Jahrzenten sein.

Weiterführende Informationen: http://www.youtube.com/watch?v=T3yaDpyYvnM

Ressourceneffizienz im Leichtbau (VDI ZRE)

Name: Ressourceneffizienz im Leichtbau (VDI ZRE Publikationen: Kurzanalyse Nr. 17)
Anbieter: Oliver S. Kaiser, Dr. Oliver Krauss, Dr. Heike Seitz, Stefan Kirmes (AutorInnen)
Zielgruppe: Interessierte

Im Rahmen eines Auftrags der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat das VDI Zentrums Ressourceneffizienz die Kurzanalyse „Ressourceneffizienzpotenziale im Leichtbau“ mit den Schwerpunkten Automobil- und Luftfahrtbranche erstellt. „Bereits bei der Entwicklung eines Leichtbauprodukts müssen die Auswirkungen auf die Herstellung und die spätere Entsorgung berücksichtigt werden. Dabei ist die Recyclingfähigkeit ein wichtiger Aspekt. Hier muss frühzeitig ein stärkerer Dialog zwischen Herstellern und den Recyclingunternehmen stattfinden […] Generell gilt: Nur durch gemeinsame Strategien aller Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette kann die jeweils optimale Lösung im Sinne der Ressourceneffizienz gefunden werden.“ so Dr. Martin Vogt, Geschäftsführer des VDI ZRE.

Der Leichtbau weist bekanntermaßen hohe Ressourceneffizienzpotentiale während der Nutzungsphase  mobiler Produkte (Kraftfahrzeuge u.a.) auf. Weiterhin stellen auch unterschiedliche Leichtbaustrategien und -werkstoffe sowohl in der Herstellung als auch in der Verwertung und Beseitigung Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Ressourceneffizienz dar.

Die Kurzstudie "Ressourceneffizienz im Leichtbau" finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ressourcennutzung in Deutschland (UBA)

Name: Ressourcennutzung in Deutschland
Anbieter: Umweltbundesamt (UBA)

2015 wurden in Deutschland insgesamt 1.040 Millionen Tonnen Rohstoffe entnommen. Bundesweit verteilt sich die Rohstoffentnahme sehr unterschiedlich auf die einzelnen Länder. In absoluten Größen ist die Entnahme auf wenige, große Bundesländer konzentriert.

"Ressourcennutzung in Deutschland" ist der Titel eines UBA-Forschungsvorhabens, in dem die Entwicklungen des deutschen Rohstoffkonsums und weiterer Indikatoren analysiert werden. Das Vorhaben untersucht die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Ressourcenentnahme, Ressourcenkonsum und wirtschaftlicher Entwicklung. Ziel des Projektes ist die wissenschaftliche Gesamtkonzeption und Ausarbeitung eines regelmäßig erscheinenden UBA-Ressourcenberichts. Der erste Ressourcenbericht wurde im November 2016 unter dem Titel "Ressourcennutzung in Deutschland. Bericht für Deutschland 2016" veröffentlicht, der zweite folgte im November 2018.

Der Fokus der ersten beiden UBA-Ressourcenberichte liegt auf nachwachsenden sowie nicht-nachwachsenden Rohstoffen. Der inhaltliche Bogen wird von der Rohstoffentnahme über den Rohstoffhandel, der Verwendung von Rohstoffen in der deutschen Wirtschaft bis hin zum Rohstoffkonsum gespannt. Weitere Ressourcen wie Wasser, Fläche oder strömende Ressourcen werden in einem separaten Kapitel behandelt. Um ein vollständiges Bild zu zeichnen, wird nicht nur eine nationale Perspektive eingenommen, sondern auch internationale Aspekte wie Versorgungssicherheit und indirekte Rohstoffnutzung werden ausführlich behandelt.

Das Projekt wird im Jahr 2019 fortgesetzt. Der nächste UBA-Ressourcenbericht ist für 2022 geplant. Das Projekt "Ressourcennutzung in Deutschland" steht im engen Kontext des vom Bundeskabinett im März 2016 verabschiedeten Deutschen Ressourceneffizienz-Programms (ProgRess II).

Weiterführende Informationen

Publikationen des UBA:

Die Nutzung natürlicher Ressourcen. Bericht für Deutschland 2018: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/die-nutzung-natuerlicher-ressourcen-bericht-fuer

Die Nutzung natürlicher Ressourcen. Bericht für Deutschland 2016: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/die-nutzung-natuerlicher-ressourcen

Ressourcenspiel

Name: Ressourcenspiel (Spiel)
Anbieter: Hochschule Pforzheim
Zielgruppe: Studierende

Inhalt: Ein vom Studiengang Ressourceneffizienz-Management entwickeltes Kartenspiel, welches Hinweise auf wichtige Rohstoffe und wichtige Problemfelder, wie z.B. den Carbon Footprint, der für die Klimawirksamkeit steht, bieten soll.

Weiterführende Informationen: https://businesspf.hs-pforzheim.de/studium/studierende/bachelor/bw_ressourceneffizienz_management/studierende/ressourcenspiel/

Ressourcenstrategien: Eine Einführung in den nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen

Name: Ressourcenstrategien: Eine Einführung in den nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen (Buch)
Anbieter: Universität Augsburg - Lehrstuhl Ressourcenstrategie
Zielgruppe: Interessierte   

Inhalt: Die Herausgeber betrachten globale Stoffkreisläufe und die weltweite Verfügbarkeit wichtiger Rohstoffe. Dabei werden auch kulturgeschichtliche, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte einbezogen, um Abhängigkeiten und Konfliktpotentiale einzuschätzen. Das Thema zukunftsfähiger Umgang mit Ressourcen ist zurzeit hochaktuell. Jedoch gestalten sich die Zusammenhänge immer unübersichtlicher. Um bisherige Entwicklung nachvollziehen zu können und neue Strategien für einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen zu entwickeln, müssen disziplinär begrenzte Sichtweisen überwunden werden.

Die Herausgeber unternehmen daher eine interdisziplinäre Betrachtung globaler Stoffkreisläufe und der weltweiten Verfügbarkeit wichtiger Rohstoffe. Im Rahmen dieser integrativen Betrachtung werden auch kulturgeschichtliche, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte einbezogen, um Abhängigkeiten und Konfliktpotentiale einschätzen zu können. So wird ein umfassendes Bild gezeichnet und mögliche Entwicklungen aufgezeigt, um zukunftsfähige Denk- und Handlungsstrategien zu eröffnen. Wiederholungsfragen am Ende jedes Kapitels lassen den Inhalt besser rekapitulieren und ermöglichen Studierenden einen vereinfachten Zugang zum Thema.

Weiterführende Informationen: http://www.amazon.de/Ressourcenstrategien-Einführung-nachhaltigen-Umgang-Rohstoffen/dp/3534259149

Stoffgeschichten Band 4: Aluminium

Name: Stoffgeschichten Band 4: Aluminium (Buch)
Anbieter: Universität Augsburg – Lehrstuhl Ressourcenstrategie
Zielgruppe: Interessierte   

Inhalt: Es gibt Stoffe, die elementar sind für unsere gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung. Scheinbar banale Substanzen wie Kalk oder revolutionäre Werkstoffe wie Aluminium bestimmen den Stoffwechsel zwischen Menschen und Natur. Den unterschätzten Stoffen, die unser Leben prägen, widmet sich die Reihe „Stoffgeschichten“, die Armin Reller und Jens Soentgen vom Wissenschaftszentrum Umwelt der Universität Augsburg in Kooperation mit dem oekom e.V. herausgeben.
„Stoffgeschichten“ erzählt die Biographie von Materialien, die Geschichte geschrieben haben und schreiben. Band für Band entsteht so ein Periodensystem des Alltags, das die Leser und Leserinnen in unbekannte Dimensionen einer bisher scheinbar bekannten Welt entführt.

Weiterführende Informationen: http://www.wzu.uni-augsburg.de/publikationen/stoffgeschichten.html

Stoffgeschichten, Stoffstromkarten, Stoffkarten

Name: Stoffgeschichten, Stoffstromkarten, Stoffkarten (PDF)
Anbieter: Universität Augsburg - Lehrstuhl Ressourcenstrategie
Zielgruppe: Interessierte   

Inhalt: Auf der Internetseite des Lehrstuhls Ressourcenstrategie werden Stoffgeschichten, Stoffstromkarten, Stoffkarten verschiedener Stoffe als Downloads angeboten, z.B. über Phosphor, Platin, Silber, etc..
Die Stoffgeschichten sind eine Form der informativen Darstellung von Stoff- oder Materialströmen. Stoffgeschichten haben einen narrativen Charakter und zielen darauf ab, disziplin-übergreifende Zusammenhänge aufzuzeigen. So kann jeder in seiner Teildisziplin die erkannten Probleme und Potentiale, die sich erst aus dem Zusammenhang ergeben, bearbeiten und Lösungen anbieten. Die Stoffgeschichten sind somit ein Bindeglied zwischen den Wissenschaften.
Die Stoffstromkarte zeigt schematisch die einzelnen Stationen, die betrachtet und beschrieben werden sollen, angefangen vom Bergbau (Mining) über die Produktionskette und die Nutzungsphase bis hin zu möglichen Re-Phasen (erneute Nutzung) und letztlich zur Dissipation (Feinverteilung in der Geosphäre) oder Ablagerung in Deponien. All diese Schritte sollen sowohl unter sozio-kulturellen, ökologischen, ökonomischen als auch politischen Aspekten betrachtet werden.
Die Stoffkarten stellen die Basis für die Erarbeitung von Stoffströmen dar. Sie wurden am Lehrstuhl für Ressourcenstrategie erstellt und zeigen die Hauptabbaugebiete, die bekannten globalen Reserven, die Hauptanwendungsgebiete sowie die Produktions- und Preisentwicklungen der jeweiligen Stoffe und Elemente.

Weiterführende Informationen: Das Material ist nicht mehr verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie eventuell beim Herausgeber: http://www.mrm.uni-augsburg.de/de/gruppen/reller/.

SUSTANIA – Das Spiel der natürlichen Lebensgrundlagen

Name: SUSTANIA – Das Spiel der natürlichen Lebensgrundlagen (Spiel)
Anbieter: Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich
Zielgruppe: Studierende   

Inhalt: Die Spielerinnen und Spieler leben in der Welt von SUSTANIA auf Kosten einer gemeinsamen Lebensgrundlage, deren Nutzung Spielpunkte abwirft. Wer in der vorgegebenen Rundenzahl am meisten Punkte erwirbt, gewinnt das Spiel. Da eine übermäßige Nutzung die Lebensgrundlage allmählich zerstört, kann das System im Extremfall vor Spielende zusammenbrechen.

In jeder Runde werden die Spielerinnen und Spieler mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert und müssen sich jeweils für eine der fünf Optionen entscheiden: maximale Nutzung, nachhaltige Nutzung, Bestrafung der Übernutzer, Belohnung für nachhaltige Nutzung, sowie Rückzug.

Weiterführende Informationen: Das Material ist nicht mehr verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie eventuell beim Herausgeber: https://www.ethz.ch/de.html

Transparente Produktion – Ressourceneffizienz durch Prozessoptimierung

Name: Transparente Produktion – Ressourceneffizienz durch Prozessoptimierung (Video)
Anbieter: Fraunhofer Institut
Zielgruppe: Interessierte

Inhalt: Beschreibung des Videolinks auf Youtube: Geschwindigkeit und Effizienz ist in der Regel das A und O in der industriellen Produktion. Wer zu langsam ist, verliert Geld und verbraucht mehr Energie und Rohstoffe. Die Produktionsabläufe in Betrieben müssen darum besonders gut aufeinander abgestimmt sein. Bei einem Kranbauspezialisten in Köthen haben die Logistikexperten des Fraunhofer IFF dank neuer Analysemethoden die Produktion komplett durchleuchtet, für alle Mitarbeiter transparenter gemacht und schließlich die Prozesse neu strukturiert. Im Ergebnis wurden Ressourcen wieder besser eingesetzt und die Produktion deutlich beschleunigt.

Weiterführende Informationen: http://www.youtube.com/watch?v=OsDcToCL4h8